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Hello @ Druck und Werte Campus.

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Printmanagement,
gewusst wie!

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Druck und Werte ist Ihre überdruckereiliche

Medienproduktion. Wir haben das Wissen

um Printprozesse, Printmedien,

den Printeinkauf und natürlich die

Printproduktion. Dieses über Jahre erworbene

Wissen teilen wir gern mit Ihnen und sagen:

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gewusst wie Basis Fortgeschritten Individuell

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In drei verschiedenen Workshops führen wir Sie

step by step in die große Welt der Druckerzeugnisse ein.

 

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Fachlexikon:

Papier, Farbe, Preprint (Druck-Vorstufe), Print (Druck), Postprint (Druck-Weiterverarbeitung)

 

Affichenpapier

Siehe Plakatpapier

Altarfalz

Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt. Bei dieser Falzart wird ein Blatt so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind. Man unterscheidet zwischen Zwei- und Dreibruchfalz.

ASCII

American Standard Code for Information Interchange. Amerikanischer Standardcode für Informationsaustausch, der in PCs weltweit verwendet wird. Dieser ermöglicht es, dass als ASCII-Datei abgespeicherte Texte auch auf anderen Computern und von anderen Textverarbeitungssystemen gelesen werden können.

Auflösung

Die Zahl von Bildelementen, Pixels, Linien oder Punkten, die in der Darstellung am Bildschirm oder in der Ausgabe auf Film oder Papier wiedergegeben werden können. Meist ausgedrückt in Anzahl pro cm oder Inch.

Ausschießen

Zu druckende Buch- und Zeitschriftenseiten müssen bereits in der Druckvorstufe so angeordnet werden, dass sie nach dem Falzen in der richtigen Reihenfolge hintereinanderliegen. Der Vorgang, mit dem dieses Ziel erreicht wird, heißt in der Fachsprache ausschießen. In Zusammenarbeit mit dem Buchbinder muss der Drucker entscheiden, welches das günstigste Ausschießschema für das jeweilige Produkt und Druckverfahren ist. Diese Vorgaben werden derzeit zu einem großen Teil noch manuell oder über Kalkulationsprogramme errechnet, doch die Zahl der Ausschießprogramme für die digitale Produktion nimmt stetig zu.

Bedruckbarkeit

Die Bedruckbarkeit (engl. printability) von Papier fasst alle Eigenschaften zusammen, die das Druckergebnis beeinflussen: Glanz, Glätte, Weißgrad, Opazität etc.

Bedruckstoff

Bedruckstoff nennt der Drucker generell alles Material, das er bedruckt. Das ist zunächst einmal Papier, aber auch Karton und Pappe sowie darüber hinaus jedes beliebige Material, das den Weg durch die Druckmaschine nehmen kann.

Beschneiden

Durch das Beschneiden erhält ein Buchblock, eine Broschüre oder eine Zeitschrift glatte Buchschnitte. Das Beschneiden eines Produkts erfolgt an den drei Seiten, an denen es nicht geheftet wird. Bei der Klebebindung wird an allen vier Seiten geschnitten. Außerdem werden die einzelnen Seiten von Druckbögen durch das Beschneiden voneinander getrennt, so dass sich das Buch beziehungsweise die Broschüre oder Zeitschrift aufschlagen lässt.

Betriebssystem

Ein abgestimmter Satz von Programmen, Routinen und Protokollen, der einen Computer veranlasst, seine Grundaufgaben auszuführen. Diese umfassen z. B. Eingaben entgegennehmen, internen Speicherplatz verwalten, Bildschirme und Peripheriegeräte ansteuern. Das Betriebssystem gehört zur Systemsoftware, auf deren Basis die eigentlichen Anwendungsprogramme zum Tragen kommen. Unterschieden werden Einplatz- und Mehrplatzsysteme; zu den derzeit bekanntesten Betriebssystemen zählen MS-DOS, Apple OS und Unix.

Bildbearbeitungsprogramm

Bezeichnet eine Computersoftware, die neben der Betrachtung auch vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten von Digitalbildern bietet. Ein häufig eingesetztes Bildbearbeitungsprogramm ist z.B. Photoshop von Adobe.

Bilderdruckpapier

Bilderdruckpapier besteht aus Zellstoff, gegebenenfalls mit geringem Holzanteil und ist gestrichen, oft auch satiniert. Es bietet ähnliche Opazität wie holzhaltige Sorten sowie hohe Alterungsbeständigkeit und vergilbt nicht.

Bilddatenbank

Datenverzeichnis, in dem Bild- und zugehörige Verwaltungsdaten gespeichert bzw. archiviert sind, z.B. auf dem Produktionsserver in der Druckvorstufe oder auf einem externen Datenträger (Exabyte-Magnetband, magnetoptische Disk, Photo CD), das Datenformat sollte die Weiterverarbeitung in den unterschiedlichsten Medien offen lassen.

Bildkompression

Um Digitalbilder platzsparend zu speichern, werden die Daten komprimiert. Die eingesetzten Komprimierungsverfahren führen jedoch häufig zu einer mehr oder weniger starken Verschlechterung der Bildqualität.

Bildpixel

Siehe Pixel.

Bildübertragung

Durch die Digitalisierung von Bildern können diese auf Datenträger oder über Datennetze ohne Qualitätsverlust übertragen und beliebig oft kopiert werden (siehe Datenübertragung).

Bit

Binärziffer. Die kleinste Informationseinheit in einem Computer, entweder 1 oder 0. Ein Bit kann zwei Zustände definieren: Ein oder Aus.

Bitmap

Ein digitalisiertes Bild, das in einem Raster von Pixeln dargestellt wird. Die Farbe jedes einzelnen Pixels wird durch eine bestimmte Anzahl von Bits definiert.

Bittiefe

Die Anzahl der verwendeten Bits zur Wiedergabe jedes einzelnen Pixels in einem Bild, sie bestimmt den Farb- bzw. Tonwertumfang.

Blitzer

Unbedruckte weiße Stelle zwischen anstoßenden Farbflächen bei Druckerzeugnissen nennt man Blitzer: Das Papier ist hier sichtbar. Solche Stellen treten durch ungenaue Einrichtung der Druckmaschine oder durch Formveränderung des Papiers während des Drucks auf. Um die Gefahr von Blitzern zu verringern, kann man Flächen überdrucken oder geringfügig überlappen lassen (Überfüllung). Auch Schneidefehler an angeschnittenen Bildern und Flächen können zu Blitzern führen.

Browser

Programm, mit dem man Daten von www-Servern abrufen und sichtbar machen kann. Der plattformabhängige Browser (Betrachter) erkennt die Tags (Markierungen), welche alle Textauszeichnungen und Formatierungen einer HTML-Datei steuern, und stellt das Dokument am Bildschirm den Tags entsprechend dar. Multimediafunktionen werden als Link (Referenz) auf die entsprechende Datei eingebunden. Wenn der Browser auf eine solche Referenz stößt, wird das entsprechende Softwaremodul gestartet, damit solche Dateien ebenfalls am Bildschirm dargestellt werden. Ohne Zusätze können die Browser nur GIF- und JPEG-Dateien zeigen. Am weitesten verbreitet sind zur Zeit der Netscape Navigator und der Microsoft Internet-Explorer, die in der Darstellung der HTML-Seiten zum Teil leider unterschiedlich reagieren. Deshalb findet man im Internet häufig den Hinweis, dass die Seiten für einen bestimmten Browser optimiert wurden.

Buchblock

Die Gesamtheit der Papierblätter eines Buches ohne die Einbanddecken bezeichnet man als Buchblock. In der Buchbinderei werden die Druckbogen nach dem Falzen so hintereinandergelegt, dass sie in der richtigen Reihenfolge den Buchdruck bilden. Je nach Bindetechnik wird der Buchblock auf unterschiedliche Weise am Rücken zusammengehalten.

CD-ROM-Laufwerk

Im Rechner eingebautes oder externes Peripheriegerät zum Lesen von CDs. Für den Zugriff auf multimediale Daten einer CD-ROM ist ein XA-Laufwerk (Xtended Architecture) nötig; die Laufwerkgeschwindigkeiten werden, ausgehend von der ersten Laufwerksgeneration, als Vielfaches von 200 Umdrehungen je Minute angegeben, ein Quadro-Speed-Laufwerk erreicht daher 800 Umdrehungen pro Minute (Übertragungsrate von 600 KB/sec.); heute sind 10- 12-, 16- , 24- oder 48-fach Laufwerke üblich.

CD-RW

Compact Disc Rewriteable. Eine wiederbeschreibbare CD, die von den meisten neueren normalen CD-Laufwerken gelesen und von speziellen CD-RW-Recordern beschrieben werden kann. Beim Brennen einer CD-RW verändert ein Schreiblaser eine auf einer goldenen Reflexionsschicht liegende hauchdünne Schicht aus organischer Farbe (Cyanin, Pthalo-Cyanin) so, dass Zonen entstehen, die den lesenden Laser vollständig oder diffus reflektieren, was der Information 0 oder 1 entspricht.

Cicero

Im typografischen Maßsystem ist Cicero die Bezeichnung für zwölf typografische Punkte à 0,376 mm (etwa 4,5 mm). Die Reden des römischen Politikers Cicero (106 - 43 v. Chr.) sollen ursprünglich in diesem Schriftgrad gedruckt worden sein. Nach einer anderen Deutung soll der Name von einem Buchbinder namens Ulrich Hans Cicero stammen, der im 15. Jahrhundert in Rom eine Schrift in 12 Punkt geschaffen haben soll.

CMYK

Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), Key. Subtraktiver Farbaufbau aus Cyanblau, Magenta, Gelb und Schwarz, aus dem der herkömmliche Vierfarbendruck aufgebaut ist. CMY sind die primären Farben im subtraktiven Farbmodell.

Color-Management-System

Software, die entweder auf Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschung, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den Gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme, das heißt, es stimmt Eingabe- und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.

CtF Computer to Film

Bebilderung eines Seitenfilms oder auch von zu Druckformen ausgeschossenen Seitenfilmen mit digitalen Daten.

CtP Computer to Plate

Bebilderung einer permanenten Druckform mit digitalen Daten außerhalb der Druckmaschine mit hierfür speziell geeigneten Einrichtungen.

CtPress Computer to Press

Bebilderung einer permanenten Druckform mit digitalen Daten innerhalb der Druckmaschine.

Druckbogen

Der Druckbogen ist das Endformat der Seitenmontage und entspricht in der Größe dem genutzten Papierformat respektive bei Rollendruckmaschinen der beschnittenen Papierbahn. Der Druckbogen dient bei Maschinenandruck als Grundlage für die Bogenabnahme, das heißt für die letzte Prüfung, bevor eine Auflage gedruckt wird.

Druckkennlinie

Mathematische Kurve, mit der die Tonwertübertragung von der Kopiervorlage aufs Papier oder auf andere Druckstoffe beschrieben wird. An ihr lassen sich die durch die Druckmaschine und die Papiersorte verursachten Tonwertänderungen ablesen.

Druckkontrollstreifen

Vierfarbig genormte Präzisionsmess- oder Druckkontrollstreifen, mit denen sich die Parameter wie Graubalance, Passgenaugigkeit und Farbdichte in Proof und Druck überwachen lassen. Sie werden als Referenz mitgedruckt.

Einzug

Man versteht darunter das Einrücken der ersten Zeile eines Absatzes von der Satzspiegel- oder Spaltenkante. Der Einzug hat meist die Größe eines Gevierts. Als Stumpf bezeichnet man einen Absatz, der keinen Einzug hat. Einzug wird auch jedes Einrücken ganzer Sätze oder Abschnitte genannt, wenn sie gegenüber dem übrigen Satzbild hervorgehoben werden sollen und dazu der linke oder rechte Rand etwas eingerückt wird.

Entrastern

Das Beseitigen von Rasterpunktmustern während oder nach dem Scannen bereits gedruckter Vorlagen durch Defokussierung des Bildes. Hierdurch werden Moiré-Muster und Farbverschiebungen bei der anschließenden Rasterproduktion verhindert.

EPS

Encapsulated PostScript; ein von Adobe für die Weitergabe von Bilddaten entwickeltes Grafik- bzw. Bilddatenformat mit Pixel- und/oder Vektordaten, das sich für das Einbinden von Strichgrafiken oder Bildern in größere PostScript-Dokumente eignet; es besteht aus einem Header, der für die Ausgabe auf PostScript-Belichtern oder Druckern relevante Informationen (u.a. Rasterweite, -winkelung und -punktform, Druckkennlinie etc.) enthält, sowie einem PostScript-File mit den eigentlichen Bildinformationen; zusätzlich zu dieser Bildbeschreibung beinhaltet das Bildformat ein niedrig-auflösendes Bild (in der PC-Version meist ein TIFF-Bild oder ein Bild im Windows Metafile Format, beim Mac ein Bild im PICT-Format) für die Bildschirmdarstellung.

Ethernet

Eins der bekanntesten und weitverbreitesten Netzwerke, konzipiert von Xerox, Intel und DEC. Es ist ein Busnetz, das beliebige Verzweigungen haben kann, also sehr flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden kann.

Euroskala

Die Euroskala oder Europa-Skala ist eine in Europa verwendete, normierte Farbtabelle, die für die im Vierfarbdruck eingesetzten Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz (CMYK) die Druckreihenfolge, die Sättigung und den Farbton festlegt. Die Skala liegt als Nachschlagewerk oder Farbatlas vor und gibt die im Druck möglichen Farbtöne wieder.

Farbkalibrierung

Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten sämtliche eingesetzten Geräte, etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, aufeinander abgestimmt sein, so dass sie numerisch festgelegte Werte für Cyan, Magenta, Gelb und den Schwarzanteil übereinstimmend darstellen.

Farbprofil

Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik, denn verschiedene Gerätetypen und Baureihen unterscheiden sich. Außerdem kommen individuelle Abweichungen von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter ändern. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaft eines Gerätes zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller ein Profil oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender Tools individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund dieser Farbprofile kann das Color-Management-System die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen (Farbkalibrierung). Im Druck versteht man unter Farbprofil die Verteilung der in das Farbwerk einer Druckmaschine über die Formatbreite einlaufenden Druckfarbenmenge entsprechend der zonalen Flächendeckung der Druckform; die Daten für ein Farbprofil werden entweder aus den Druckbogendaten der Druckvorstufe (CIP3-Konzept) oder mittels eines Druckplattenlesers gewonnen, um die Druckfarbendosierung voreinstellen zu können.

Farbraum

Modellhafte räumliche Darstellung von Farben und ihrer Beziehung zueinander; eine technisch vielfältig genutzte Möglichkeit ist der RGB-Farbraum; anschaulicher ist ein Farbraum, der auf der Empfindung von Helligkeit, Buntton und Buntheit bzw. Sättigung aufbaut; beim Color Management werden die individuellen Farbraumfehler der beteiligten Geräte mittels Geräteprofil neutralisiert, indem sie in einen geräteunabhängigen Basisfarbraum eingerechnet (Farbraumtransformation) und an den Farbraumumfang (Gamut) der Zielfarbwiedergabegeräte, z. B. der Druckmaschine, angepasst werden (Gamut-Mapping).

Farbseparation

In der Reproduktionstechnik wird eine Farbvorlage durch das Vorschalten von Filtern (analog) oder durch die Berechnung von Farbanteilen (digital) in Farbauszüge (Teilbilder) zerlegt. Sinn der Farbseparation ist es, ein viele Farben beinhaltendes Farbbild durch geeignete Kombination weniger Auszugsfarben (Primärfarben, z.B. Cyan, Magenta, Gelb) darzustellen.

Frequenzmoduliertes Raster

Beim frequenzmoduliertes Raster haben alle Rasterpunkte die gleiche Größe. Verändert wird die Anzahl der Punkte pro Flächeneinheit, deren räumliche Verteilung nach mathematischen Zufallsprinzip erfolgt.

Goldener Schnitt

Der Goldene Schnitt ist eine als besonders harmonisch geltende Proportion zwischen zwei Strecken, für die gilt: Die kürzere Strecke verhält sich zu der längeren wie die längere zu der Summe der zwei Strecken. Dies ergibt ein Längenverhältnis von 1 : 0,618, angenähert 5 zu 8 oder 13 zu 21. Der Goldene Schnitt wird zur Flächen- und Raumaufteilung in der Kunst und der Typografie verwendet. Häufig nutzt man ihn auch bei der Stellung des Satzspiegels, um das Verhältnis der weißen Ränder zueinander zu bestimmen.

Gradation

Die Umsetzung von Licht (Intensität mal Zeit) in Schwärzung bei der Belichtung von Fotomaterialien. Das Verhältnis von einwirkendem Licht und der damit erzielten Schwärzung wird in einer Gradations- oder Schwärzungskurve dargestellt. Jedes Fotomaterial erzeugt eine bestimmte Kurve.

Grammatur

Die Grammatur eines Papiers ist sein Gewicht pro Flächeneinheit, auch Flächengewicht genannt und in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Die Grammaturen von Papier reichen von 7 bis etwa 225 g/m2. Karton wiegt rund 150 bis 600 g/m2. Pappe gibt es mit Grammaturen ab 225 g/m2.

Graubalance

Die Balance zwischen den CMY-Farbstoffen, die zur Erzeugung neutraler Grautöne ohne Farbstich erforderlich sind.

Graustufen

Diskrete Tonwertstufen in einem Halbtonbild, typisch für digitale Daten. Die meisten Halbtonbilder weisen 256 Graustufen pro Farbe auf.

Graustufenbild

Ein Halbtonbild, das nur aus Schwarz-, Weiß- und Graudaten besteht.

Halbtonbild

Ein Farb- oder Graustufen-Bildformat, das im Gegensatz zu Strichbildern kontinuierlich variierende Tonwerte wiedergeben kann.

Hi Color, High Color

Darstellung oder Ausdruck von mindestens 32.000 Farben. (In der Digitalfotografie benutzter Begriff.) Siehe auch True Color

HiFi-Color

Visuelle Parallel zum „High fidelity”- Klangerlebnis; durch die Erhöhung der Zahl der Farbauszüge (also mindestens auf fünf) und somit den Einsatz zusätzlicher hochgesättigter Basisfarben wird der Farbumfang gegenüber der Europaskala erhöht; bekannteste Systeme sind Pantone Hexachrome, Küppers-Skala und ederMCS.

Hintergrundverarbeitung

Die Fähigkeit eines Computers, die Prozesspausen bei der Anwendung eines Programmes auszunutzen, um weitere ihm angetragene Aufgaben zu erfüllen. Es entsteht somit der Eindruck, der Computer arbeite im „Hintergrund”.

ICC

International Color Consortium. Unter der Federführung der Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e.V.) arbeitet dieses Komitee an der Standardisierung der Handhabung von Farbbildern und von Farbprofilen. Ziel ist es, das Color Management in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen zu realisieren. Das ICC wählt als farbmetrisches Referenzsystem den CIE L*a*b*-Farbraum. (Die Nutzung von CIE L*a*b* in einem Reproduktionssystem führt dazu, dass die drei Grundeigenschaften der Farbe - Helligkeit, Sättigung und Farbton - getrennt voneinander verändert werden können).

ICC-Profil

Eine Datei, die das Farbverhalten eines bestimmten Ein- oder Ausgabegerätes in einer vom ICC definierten Form beschreibt.

ISBN

Die ISBN-Nummer ist eine internationale, zehnstellige Standardnummerierung für Bücher mit Angabe der Sprachgruppe, des Verlages, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. Das System der ISBN nahm Mitte der 60er Jahre von England aus seinen Anfang. 1969 wurde es in der Bundesrepublik eingeführt.

ISDN

Integrated Services Digital Network. Eine von der Telekom unterhaltenes Netz, das sowohl für den Fernsprechverkehr als auch für die Datenfernübertragung eingesetzt wird und Grundlage für praktisch alle Fernmeldedienste ist. Mit ISDN werden digitale Daten übermittelt. Diese Daten der Seiten, Bilder und Texte werden ohne jede Umformung gesendet. Ein Modem ist deshalb nicht erforderlich. Im Rechner ist eine ISDN-Karte notwendig, um diesen Datentransfer zu gewährleisten. So ist eine schnellere Datenübertragung möglich.

ISO-9660-Standard

Ein Standard für CD-ROMs, der es erlaubt, die Daten von ein und derselben CD auf verschiedenen Betriebssystemen, zum Beispiel Unix-, DOS- oder Apple-Computern, zu lesen. Im ISO-9660-Standard gibt es drei sogenannte Ebenen für den Datenaustausch (levels for interchange). Wenn von ISO-9660-Discs die Rede ist, meint man in der Regel das sogenannte Interchange-Level-1, das ähnliche Schranken setzt wie das MS-DOS-Datensystem. Es beschränkt zum Beispiel die Länge des Dateinamens auf nur 8 Zeichen. Zahlreiche Mac-CD-Roms benutzen das Dateisystem HFS von Apple.

JPEG

Joint Photographic Experts Group, interdisziplinäre Gruppe aus Experten der fotografischen und elektronischen Bildaufzeichnung sowie der Datenübertragung; schuf mit dem Datenaustauschformat JPEG (.jpg) einen ISO-Standard für die Kompression und Dekompression von Halbtonbilddaten; die Speicherung und Weitergabe hochaufgelöster, fotorealistischer Bilder setzt bis dato unwirtschaftlich hohe Hardwareleistungen voraus, denen Speichermedien und öffentliche Datenübertragungsleitungen nicht gewachsen waren; ein entsprechendes Verfahren, Motion-LPEG (MJPEG), wurde auch für Videobilder entwickelt.

Kalibrierung

Eine Einstellung von Geräten und Maschinen auf einen Standardwert zur Erzielung gleichmäßiger Ergebnisse. Die Kalibrierung und stabile Arbeitsweise farbverarbeitender Geräte ist zugleich eine Voraussetzung für erfolgreiches Color Management.

Karbonieren

Mit Karbonieren bezeichnet man die Erscheinung, dass in einem Stapel von bedrucktem Material durch Druck Farbe von einer Oberfläche auf benachbarte Oberflächen übertragen wird. Dies kann zum Beispiel in einer Schneidemaschine durch den Preßbalken geschehen.

KB

Kilobyte = 1.024 Bytes

LWC, MWS und Co.

Für Rollenoffset- und Tiefdruckpapier haben sich durch die Globalisierung der Papierindustrie hierzulande auch eine Reihe englischer Bezeichnungen eingebürgert. Je nach Flächengewicht gibt es für gestrichene Papiere die Klassen HWC (heavy weight coated), MWC (medium weight coated) - jeweils holzhaltig und in verschiedenen Varianten, auch satiniert. MFC-Papier (machine finishes coated) ist gestrichen, überwiegend aus Holzschliff hergestellt, mit einem Flächengewicht von 48 bis 80 g/m2, teilweise mit höherem Volumen. LWC (light weight coated) ist besonders leicht gestrichenes Papier für den Rollenoffsetdruck. Bei SC-Papier (supercalandered) handelt es sich um satiniertes (kalandriertes), holzhaltiges Naturpapier ( das heißt ungestrichenes Papier), überwiegend aus Holzschliff und Altpapier.

Moiré

Fehler bei der Rasterung von Bildvorlagen für die Vierfarbseparation. Durch eine ungünstige Rasterwinkelung sind die Punkte der einzelnen Raster zueinander so angeordnet, dass bei der Überlagerung rosettenartige Muster im Bild entstehen.

Opazität

Grad der Lichtundurchlässigkeit von Papier. Beidseitig bedrucktes Papier sollte eine möglichst hohe Opazität besitzen. Ein höherer Holzanteil im Papier sowie Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd steigern die Opazität.

PDF

Portable Document Format. Ein von der US-Firma Adobe entwickeltes, offenes Datenformat, das ursprünglich für den elektronischen Dokumentenaustausch in Büros gedacht war, inzwischen aber auch für den Einsatz in der grafischen Industrie erweitert wurde. PDF ist mit PostScript verwandt und greift auf dasselbe grafische Beschreibungsmodell zurück. Deshalb lassen sich PostScript-Dateien ohne Verluste in PDF umwandeln (zum Beispiel mit dem von Adobe entwickelten Programm Acrobat Distiller). Für den Einsatz der digitalen Druckvorstufe bietet PDF gegenüber PostScript die Vorteile, dass es wesentlich kompakter ist, sich mit vorhersagbarer Verarbeitung und mit geringerem Fehlerrisiko rippen lässt und das es intern so gegliedert ist, das sich Einzelseiten problemlos herauslösen oder einfügen lassen. Auch das inhaltliche Editieren von PDF-Dokumenten ist einfacher möglich. PDF werden zuweilen Unzugänglichkeiten nachgesagt, die den Einsatz in der digitalen Druckvorstufe nur beschränkt möglich machen, beispielsweise wenn es um die Verwendung von Sonderfarben oder um Duplexbilder geht. Diese Unzugänglichkeiten, sofern sie in der aktuellen Version überhaupt noch vorliegen, beziehen sich allerdings nur auf die Arbeit mit Composite-Dateien.

Pixel

Kunstwort aus picture element; kleinste adressierbare Einheiten, aus denen der Rechner ein Bild zusammensetzt; je nach Datentiefe (angegeben in Bit), auch Pixeltiefe genannt, lassen sich mehr oder weniger Graustufen (8 Bit = 2^8 = 256 Graustufen) oder Farbabstufungen darstellen (z. B. 256 Farbabstufungen je Rot-, Grün- und Blaukanal = 3 x 8 Bit oder 24 Bit/Pixel Farbtiefe) speichern.

Pixelgrafik

Aus rasterartig angeordneten Bildpunkten (Pixel) zusammengesetzte Darstellung eines Bildes (z. B. vom Scanner erzeugt) oder einer generierten Grafik (z. B. im TIFF-Format); Nachteil ist, dass mit einer Maßstabsveränderung auch die Pixelgröße verändert wird, weswegen die Vorlagen annähernd im Zielmaßstab gescannt werden sollten; weniger Speicherplatz beansprucht die Vektorgrafik.

Personalisiertes Drucken

Mit personalisiertem Drucken bezeichnet man Verfahren, mit denen die einzelnen Exemplare eines Drucklaufes zu gewissen Teilen individuelle Aufdrucke erhalten. Personalisiertes Drucken setzt zumindest für die individuellen Aufdrucke ein digitales Druckverfahren voraus, bei dem die Druckdaten zwischen einzelnen gedruckten Exemplaren wechseln können. Eine häufige Anwendung des Verfahrens ist das Adressieren von Druckerzeugnissen und die persönliche Anrede des Adressaten.

Platzhalter

Ein niedrigauflösendes Bild, das in einem Dokument positioniert wird, um anzugeben, wo und wie die endgültige Version des Bildes positioniert wird.

Plakatpapier

Plakatpapier (auch ”Affichenpapier“) ist Naturpapier mit speziellen Eigenschaften, die das Einweichen vor der Plakatierung und das Kleben erlauben und Witterungsbeständigkeit bringen: holzfrei, nassfest, vollgeleimt sowie bedruckt und gefaltet begrenzte Zeit im Wasser lagerbar.

PostScript

Programmiersprache von Adobe Systems für die Beschreibung von Dokumentseiten mit Text-, Bild-, Grafik- und Layoutdaten in einem einheitlichen Pixel-Format (Bitmap), das für die umbrochene Ausgabe via RIP auf Druckern, Belichtern und Digitaldrucksystemen geeignet ist; in der Version 3 innerhalb der RIP-Technologie Extreme (vormals Supra) werden PostScript und das Acrobat-Dokumentformat PDF zusammengeführt, wodurch sich den Printern und Digitaldrucksystemen eine fast unbegrenzte Dokumentportabilität eröffnet.

ppi

Pixel per inch; meist bei Scannern gebrauchte Maßeinheit für die Auflösung von Eingabegeräten (deshalb auch Scanauflösung, angegeben in Pixel pro Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm), wobei die Anzahl der Pixel nicht identisch ist mit der in Dots angegebenen Ausgabeauflösung (angegeben in dpi und lpi).

Preps

Ausschießsoftware für die digitale Bogenmontage.

Printserver

Spezieller Rechner im Netzwerk, der die Aufgabe hat, eingehende Druckjobs zu sammeln, sie nach Priorität in der/den Warteschlange/n zu organisieren und sie so abarbeiten zu lassen, dass z. B. bei gleicher Priorität die vorhandenen RIP-Druckerkapazitäten optimal ausgenutzt werden; der Operator kann eingreifen, wenn er bestimmte Jobs vorziehen oder zurückstellen will; im Software-RIP werden fertig ”gerippte“ Seiten zur Ausgabe weitergegeben.

Proof

englisch, Nachweis, Beleg, Prüfung. Dokument, das durch die Darstellung von Seitenelementen bzw. kompletten Druckformen zur internen Abstimmung im Produktionsprozess der Druckvorstufe sowie schließlich zum Einholen der Druckfreigabe beim Kunden und gegebenenfalls als Referenz für den Auflagendruck dient.

RAL-Farben

Farbstandard, der vor allem in der Industrie und Bauwirtschaft zur Anwendung kommt. Definiert werden die RAL-Farbkarten vom Deutschen Institut für Lieferbedingungen. Die traditionelle RAL-Farbsammlung umfasst 196 Farben, die seit Jahrzehnten in der Industrie zum Einsatz kommen.

Rastern

Die Simulation von Halbtonbildern durch Verwendung von schwarzen oder überlappenden Prozessfarben-Punkten verschiedener Größe oder Position.

Rasterweite

Die Rasterweite gibt die Anzahl der (Raster-) Linien pro cm an, gemessen entlang des Rasterwinkels bzw. der Punktdiagonalen. Ein 80er Raster besitzt 80 Rasterlinien pro cm (80 L/cm).

 

Gängige Rasterweiten:

lpi L/cm Anwendungsgebiet
46 – 60 18 - 24 Siebdruck
65 26 Zeitung Buchdruck
61 - 90 24 - 36 Zeitung Offsetdruck
90 - 122 36 - 48 Zeitung mit Farbbildern Offsetdruck
178 70 Zeitschriften Tiefdruck
152 – 203 60 - 80 Gestrichenes Papier Offsetdruck
136 – 152 54 - 60 Naturpapier Offsetdruck
152 – 240 60 - 95 Kunstdruckpapier Offsetdruck
122 48 Gestrichenes Papier Digitaldruck

Quelle: http://www.wunderundzeichen.de/typographie/dpi.php

Rasterwinkel

Die Winkel, um die die einzelnen Filme bei Prozessfarbauszügen gegeneinander versetzt werden. Die richtigen Rasterwinkel sind entscheidend zur Minimierung von Moiré-Mustern.

RGB

Rot, Grün und Blau (additiver Farbaufbau) sind die Primärfarben des vom menschlichen Auge wahrgenommenen Lichts. Die meisten Farbmonitore sind auf dem RGB-Farbrechner-Prinzip aufgebaut.

RIP

Raster Image Processor. Der RIP empfängt Seitendateien mit verschiedenen Elementen aus Text und Grafik aus dem PC und besorgt die Aufbereitung für die Ausgabe auf Papier, Film oder Platte der Druckmaschine. Er ”übersetzt“ die erhaltenen Buchstaben, Grafiken und Bildercodes in ein Rasternetz von Punkten (Pixel), wie es das entsprechende Ausgabegerät braucht. Man unterscheidet zwischen Hardware RIP und Software RIP. Ein Hardware RIP basiert auf einer speziell gefertigten Hardware wie z. B. speziellen Chips. Für jede Weiterentwicklung muss eine neue Hardware erstellt werden. Die alte Hardware wird dann unbrauchbar und kann auch nicht anderweitig verwendet werden. Ein Software RIP kann dagegen auf handelsüblicher Hardware betrieben werden. Neben PostScript-RIPs wie dem Software-RIP Adobe CPSI (Configurable PostScript Interpreter) existieren auch RIPs in anderen Seitenbeschreibungssprachen, wie z. B. Hewlett Packard PCL oder Xerox Interpress.

Schmalbahn - Breitbahn

Dies sind zwei Begriffe, mit denen man angibt, ob ein Papierbogen mit seiner schmalen oder breiten Seite dem Verlauf der in der Papiermaschine produzierten Bahn entspricht. Im Schriftverkehr unterstreicht man oft die Maßangabe von Bögen, die der Rollenbreite entspricht. Der Faserlauf geht demnach parallel zu der nicht unterstrichenen Seite.

Tageslichtarten

Den Tageslichtphasen nachempfundene Weißlichtstandards; für die Druckindustrie bedeutsam sind die mit speziellen Lichtquellen erzeugbaren Lichtarten ”Weißes Tageslicht D50“ (ähnlichste Farbtemperatur 5000 Kelvin) zum Betrachten von Aufsichts- und Durchsichtsbildern sowie Monitorbildern und “Fluoreszierendes Tageslicht D65“ (6500) zum Betrachten von Papieren, Folien und Druckfarben, die Weißmacher und optische Aufheller besitzen.

Tellern

Das Ausbeulen von Papierbögen in ihrer Mitte nennt man tellern. Bei Bogenstapeln liegt der Grund dafür in der zu niedrigen Feuchtigkeit der Umgebungsluft, die das Papier am Rand austrocknen und schrumpfen lässt.

TIFF

Tagged Image File Format; plattformunabhängiges Pixeldatenformat für digitalisierte Bildinhalte (also auch mehrere Bilder einer Datei); im Gegensatz zu EPS sind TIFF-Bilder bearbeitbar und komprimierbar, allerdings nur begrenzt vergrößerbar; eine TIFF-Datei besteht neben den eigentlichen Bildinformationen aus Vorspann (header), Einträgen (tags) und Bilddateiverzeichnis (IFD); die für die Bildbearbeitungs- und Rekonstruktionsinformation zuständig sind; ISO-standardisiert sind die TIFF-Spezifikationen für die Digitalfotografie (TIFF/EP) und die medienunabhängige Bildverarbeitung (TIFF/IT).

Tonwert

Der Rastertonwert ist das prozentuale Verhältnis der mit Rasterpunkten bedeckten Fläche zur Gesamtfläche. Exakt lässt sich der Tonwert nur densitometrisch bestimmen.

Trapping

Dieser Fachausdruck hat eine doppelte Bedeutung: Sowohl Farbannahmeverhalten im Mehrfarbendruck als auch die Überfüllung zwischen zwei Farben, um weiße Blitzer zu vermeiden.

TrueType

Ein von Apple und Microsoft unter der Bezeichnung “Royal“ entwickeltes Schriften-Outline-Format (vektorbasierende Fonttechnologie mit skalierbaren Konturen), das im Gegensatz zum verschlüsselten Adobe-PostScript-Type-1-Schriftenformat von Beginn an ein offenes Standard war; auf die Ankündigung der beiden Computer-Giganten, die neue Schriftentechnologie einzuführen, veröffentlichte Adobe die Spezifikationen für die Type-1-Schriften; die später in TrueType umbenannte Schriftentechnologie wurde ab Apple OS 7.0 und MS Windows 3.1 in die Betriebssysteme integriert und bietet Wysiwyg-Funktionalität (ein identischer Font für die Darstellung auf Bildschirmen, Drucker oder anderen Ausgabesystemen).

Type-1-Schriften

Schriften, die ihre Beschreibung in Form von PostScript-Befehlen speichern. Das von Adobe entwickelte Format ist zu einem Standard in der Druckvorstufe geworden.

UCR

Under Color Removal. Die Farbe Schwarz entsteht im Druck durch das Übereinanderdrucken von Cyan, Magenta und Gelb allerdings mit einem Stich ins Grünliche oder Bräunliche. Aus diesem Grund druckt man Schwarz als eigenständige Farbe mit. UCR reduziert an den Stellen, an denen lediglich Schwarz erscheinen soll, die anderen drei Farbkomponenten Cyan, Magenta und Gelb und vermeidet auf diese Weise einen unnötigen Farbauftrag.

Überfüllung/Unterfüllung

Siehe unter Trapping

Unbuntaufbau

Überbegriff für Farbauszugsverfahren, die auf die Verringerung der Druckfarben-Gesamtschichtdicke zielen, ohne Kontrast- und Zeichnungsverluste hinnehmen zu müssen; Möglichkeiten sind die Rücknahme der drei Buntfarben CMY zugunsten von Schwarz in den Tiefen (UCR=Under Color Removal) oder im Bereich der Dreifarbengrauachse (GCR= Gray Component Replacement) sowie die Rücknahme von je zwei Buntfarben (CCR = Complementary Color Reduction).

Unscharfmaskierung

Ein ungewöhnlicher Name für einen Prozess, durch den ein Bild für den menschlichen Betrachter schärfer wird. Er stammt aus der konventionellen Farbseparation, in der unscharfe Masken aus Milchglas zum Einsatz kamen, um die Kontraste zu verstärken. Die Methoden haben sich geändert, der Name aber blieb. Zunächst waren die Verfahren zum Anschärfen in High-end-Scannern integriert. Bei diesen Geräten misst ein breiterer Umfeldlichtkegel die Dichten. Wenn er einen Dichtesprung erkennt, verstärkt der Farbrechner elektronisch das Abtastsignal. Inzwischen bieten Bildbearbeitungssoftwares Filter für die Unscharfmaskierung an, mit denen sich ähnliche Kontrastverstärkungen durch eine Überzeichnung der Dichtesprünge erzeugen lassen. Durch die Verstärkung entstehen kleine Höfe, die das menschliche Auge als größere Schärfe wahrnimmt.

ZIP

Dateiformat eines Datenkompressionsprogramms.

ZIP-Drive

Gerät zur Speicherung von bis zu 100 MB Daten auf einem diskettenähnlichen Datenträger. Zugriffszeit ist die durchschnittliche Zeit, die ein Computer braucht, um auf ein Datenelement zuzugreifen, das auf einem externen Medium gespeichert ist.

Zurichtung

Ein Buchstabe kommt selten allein, er trifft im Text auf Vorgänger und Nachfolgerzeichen. Für ein ansprechendes Schriftbild müssen die Abstände der Lettern untereinander, also die Zurichtung der Schrift, stimmen. Traditionell reiht man die Zeichen wie Perlen auf einer Schnur aneinander, so dass sich die Abstände aus den Vor- und Nachbreiten ergeben, die fest mit den Buchstaben verbunden sind. Diese Art des Setzens ist ein Kompromiss, denn der Zwischenraum zum nächsten Buchstaben richtet sich eigentlich nach der Form des gerade gesetzten Zeichens und der des nachfolgenden. Die Abstände sollte man deshalb für jede Buchstabenkombination korrigieren - das nennt man unterschneiden (Kerning). Die digitale Textbearbeitung benutzt dafür Tabellen, in denen die Unterschneidungswerte vorliegen, die die Satzprogramme auswerten können. Vollständige Kerningtabellen müssten bei 200 Buchstaben einen Umfang von 40 000 Werten aufweisen. Als Zugeständnis an Speicherplatz und Performance haben die meisten Schriften nur Tabellen mit zirka 200 Einträgen.

 

Quellenverweise: Handbuch der Printmedien / Wikipedia / www.seral-printservice.de